05.02.2008 - 30 % weniger Beißunfälle

05.02.2008, Abendblatt
30 Prozent weniger Verletzte durch Hundebisse

Das Hamburger Hundegesetz zeigt offenbar Wirkung: Die Zahl der registrierten "Beißvorfälle" von Hunden ist seit der Einführung am 1. April 2006 deutlich zurückgegangen.

144 Menschen sind im vergangenen Jahr durch Bisse verletzt worden - rund 30 Prozent weniger als 2005 mit 205 gemeldeten Angriffen.

Auch die Beißunfälle unter Hunden sind rückläufig: Schnappten 2005 noch 241 Hunde zu, so reduzierte sich die Zahl in 2006 auf 224 und in 2007 noch einmal auf 164 Vorfälle.

"Das Hundegesetz trägt weiter Früchte", sagt Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram. "Die Gesetze haben sich zum Schutz der Menschen wie auch der Tiere bewährt."

Dazu gehörten auch die Vorschriften für gefährliche Hunderassen wie Rottweiler.

Für sie gilt Maulkorb- und Leinenzwang, solange kein Wesenstest abgelegt wird. Das Resultat: Während 2005 noch 35 Beißunfälle mit Rottweilern oder Rottweiler-Mischlingen gemeldet wurden, waren es 2007 nur noch acht.
jb

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