"Umkippen" einer demokratischen Kultur

01.12.2007, Claus-Dieter Kraft
Politiker und Parteienmitglieder

Seit Anfang der 90er Jahre hat sich die politische Kultur in Deutschland und Hamburg spürbar verändert.

Autokratie und Wohlstand stehen in einem direkten Zusammenhang.
In einer Autokratie haben bezogen auf die Gesamtzahl der Mitglieder einer Gesellschaft Wenige Wissen und Geld.

In einer Demokratie haben Viele Wissen und Geld.

Wenn wir also fesstellen, dass immer weniger Wissen und Geld haben, wo vorher mehr Wissen und Geld vorhanden war, dann können wir rückschließen, dass es zu viele autokratische Subkulturen in den Organsiationen unserer Gesellschaft gibt!

In Deutschland wurde aus meiner systemischen Sicht die demokratische Entwicklung dieses Landes in der Ära Kohl gestoppt und in Richtung einer autokratischen politischen Kultur umgekippt.

Ich würde vermuten, ohne Klaus von Dohnany persönlich zu kennen, dass die politische Kultur in Hamburg nach seiner Zeit in Richtung einer autokratischen Kultur verändert hat und damit auch den Untergang der hanseatischen Sozialdemokraten eingeleitet.

Die Hamburger CDU war schon seit langer Zeit eine Organisation von Mitgliedern autokratischer Gesinnung, die mit dem christdemokratischen Wertesystem nichts im Sinn hat.

Sie erinnert mich eher an eine geheim operierende Burschenschaft.

www.leinenlos.org - gegen generellen Leinenzwang copyright © 2004 www.leinenlos.org Donnerstag, 20.November 2008