Mikrochip - Weniger Aussetzungen zur Urlaubszeit

Weniger ausgesetzte Tiere dank Registrierung - Schweiz als Vorbild
Eine Registrierung hilft, ein verlorenes Tier schnell zum Besitzer zurück zu vermitteln. Das ist allgemein bekannt. Denn durch den 15-stelligen Zahlencode ist eine eindeutige Identifizierung des Halters möglich.

Weniger bekannt ist, dass eben diese Identifizierung auch dazu beiträgt, dass weniger Tiere ausgesetzt werden.

Seit 2006 die Kennzeichnungspflicht mittels Mikrochip für Hunde in der Schweiz eingeführt wurde, verzeichnen die dortigen Tierheime zum Beginn der Urlaubszeit einen deutlichen Rückgang der ausgesetzten Tiere. “Eine Registrierung bedeutet neben gelebtem Tierschutz auch ein enormes Einspar-Potential für die Tierheime.

Eine generelle Registrierungspflicht würde deutschen Tierheimen 14,5 Millionen Euro pro Jahr an Unterbringungskosten sparen.”, betont Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister.

Eine gesetzliche Verankerung der Registrierung ist allerdings in Deutschland ungleich schwerer durchzusetzen als in der Schweiz.
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