20.07.2007, MOPO
KOMMENTAR
STEPHANIE LAMPRECHT
Das ist untypisch für den Selbstdarsteller, der sich eigentlich keinen Auftritt in der Öffentlichkeit entgehen lässt. Kritik prallte stets ab, besonders wenn sie von Tierschützern außerhalb des Vereins kam.
Ihm gehe es nur ums Geld, warfen diese ihm vor, weil jeder, der ein Tier im Tierheim abgab, blechen muss, und wenns die Katze der verstorbenen Nachbarin ist.
Holte jemand die Katze zu sich, bringt sie zum zweiten Mal Geld. Poggendorf, Chef des reichsten Tierschutzvereins Deutschlands, beteuerte stets, dass er beim Geldeintreiben ja nur an die Tiere denke.
Mit der ererbten Sylter Wohnung hätte er sehr viel Geld eintreiben können. Tiere? Egal!
Wolfgang Poggendorf dachte nur an Wolfgang Poggendorf.
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