Kompetenz: Der Labrador ist ein ruhiger Familienhund!

25. April 2007, WELT
Von Edgar S. Hasse
wieso, weshalb warum
Warum mögen Hamburger den Labrador am liebsten, Herr Poggendorf?
Der Labrador Retriever ist bei Hamburgs Tierfreunden der beliebteste reinrassige Hund. Das hat ein "Bild"-Hundereport ergeben.

Warum die Hanseaten besonders den Labrador mögen, erklärt Wolfgang Poggendorf, Geschäftsführer des Hamburger Tierschutzvereins:

"Der Labrador Retriever ist ein ruhiger Familienhund. Er gilt als anpassungsfähig und ist noch nicht überzüchtet. Auch in der Zucht hat die Rasse eine gute Linie.

Neben den Hamburgern schätzen die Skandinavier den Labrador als Familienhund. Der Deutsche Schäferhund, der in der Liste gerade mal Platz sechs einnimmt, neigt dagegen zu mehr Unruhe. Er ist weitaus schwieriger zu halten als der Labrador." esh

03.07.2007, WELT
Bissiger Hund
Retriever-Labrador verletzt Kind schwer
Ein fünf Jahre altes Mädchen ist am Kürfürstendamm von einem Labrador ins Gesicht gebissen worden.

Das Kind musste anschließend im Krankenhaus operiert werden. Gegen die Hundehalterin wird wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht ermittelt.

Gelassen streichelte die 16 Jahre alte Siebel S. über den Kopf des schwarzen Retriever-Labrador-Mischlings „Spiky“, der am Metallgeländer vor dem Penny-Markt auf dem Kurfürstendamm angeleint war.

Ihre kleine Schwester Zara (5) wollte den Hund auch berühren – doch der schnappte zu und biss ihr ins Gesicht. Die beiden Schwestern schrieen entsetzt los, die kleine Zara brach vor Angst und Schmerzen in Tränen aus.

Ein Notarzt der Feuerwehr brachte die fünfjährige Neuköllnerin gegen 18.30 Uhr in die Charité Campus Virchow-Klinikum. Dort wurde sie noch am Abend im Gesicht operiert; seitdem zieht sich eine lange Wunde von der Stirn bis zum Mund. Wann Zara aus dem Krankenhaus entlassen wird und wieder zu ihrer Familie in die Weserstraße darf, ist noch unklar.

Polizei ermittelt gegen Hundebesitzerin Die Polizei nahm unterdessen gegen die Hundebesitzerin Gabriele H. (40) aus Halensee eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung auf.

„Das ist bei Hunden ähnlich wie mit Kindern – auch für sie und ihr Verhalten muss der Besitzer oder der Erziehungsberechtigte die Verantwortung tragen“, sagte eine Polizeisprecherin. In den kommenden Tagen werde geprüft, warum der Hund zugebissen hat sowie ob und welche Auflagen der Besitzerin erteilt werden.

„Entscheidungen darüber wird der Amtstierarzt fällen. Bis dahin bleibt der Hund stets angeleint und muss einen Maulkorb tragen“, so der zuständige Stadtrat Marc Schulte (SPD).

24.07.06, Welt
Golden Retriever dreht durch

In Templin (Uckermark) ist ein fünfjähriger Junge von einem Hund in den Hals gebissen worden. Der Golden Retriever war zuvor aus einem umzäunten Grundstück ausgebrochen und in einen Hauseingang gegenüber gelaufent.

Dort erhielt der Hund Wasser, bis er plötzlich zubiß. Das Kind konnte nach ambulanter Behandlung wieder nach Hause.

Was mit dem Hund geschehen wird, ist noch ungeklärt.

Golden Retriever gelten als weitgehend aggressionsfreie Tiere.

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