Die durch autokratische Journalisten permanenten Presseartikel zu einem Einzelproblem, welches generalisiert wird, breitet sich von den Initiatoren über die vielen anderen "Me-too"-Journalisten auch über andere Medien flächenbrandartig aus.
Ein wirkliches oder inszeniertes (Lugbild), einzelnes, individuelles meist schlimmes Ereignis wird generalisiert. Diese vorsätzliche, fahrlässige oder unwissentliche Generalisierung ist das Trugbild, weil es den Konsumenten einen Sachverhalt mitteilt, der mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt.
Ein echter Betrug ist die vorsätzliche Generalisierung aus Sicht der Systemtheorie.
So bekommt das Thema "Hund" eine so überdimensionierte Bedeutung für Nicht-Hundebesitzer, dass jetzt die Zustimmung breiter autokratisch gesinnter Menschen in der Bevölkerung für scharfe gesetzliche Maßnahmen erzielt wird.
"Schutz unserer Kinde" - "Schutz unseren Senioren" - Mehr Sicherheit auf Hamburgs Straßen, Bahnhöfen, Flughäfen, Grünanlagen vor diesen gefährlichen, immer noch frei rumlaufenen Raubtieren, Bestien, Kampfhunden, wie sie unsere, in großer, großer Überzahl sozial-verträglichen Hunde in den Kampagnen Autokraten-wirksam vermarkten.
So verschaffen sie sich im autokratischen Teil der Bevölkerung Zustimmung für gesetzliche Handlungen, die die Menschen von einem Problem, das objektiv gar nicht vorhanden ist,
subjektiv erlöst.
copyright © 2004 www.leinenlos.org Donnerstag, 20.November 2008