Liebe LeserInnen,

wenn du durch diese Webpage klickst, stellst du sehr schnell fest, dass sie eine große Menge an detaillierten Informationen enthält.

Es handelt sich bei dieser Webpage um eine Fallstudie am Beispiel der Hundeverordnung 2000 und der Hundegesetzgebung 2006 in Hamburg.

In dieser Fallstudie (Hundegesetzgebung" wird das demokratische und autokratische Verhalten von Menschen und ihren Subkulturen analysiert und dokumentiert.

Das Interessante daran ist, dass wir von Staats wegen nicht in einer Autokratie (Diktatur), sondern in einer Demokratie leben.

Wie gehen Autokraten vor, wie verhalten sie sich, was kann man gegen sie unternehmen, wenn man die Demokratie schützen möchte?

Autokratisches Verhalten von Politikern ist auch schon von Journalisten der Hamburger Medien bemerkt worden.

Das schwierige am autokratischen Verhalten ist, dass es immateriell und damit unendlich schwer nachweisbar ist, weil man es nicht anfassen und sehen kann.

Die zweite Schwierigkeit ist, wie kann man mit demokratischen Mitteln gegen Autokraten vorgehen, wenn man glaubt, dass es sich um solche handelt?

Die dritte Schwierigkeit ist, dass ich die politischen Prozesse nur aus meiner systemischen Brille heraus interpretieren kann. Ich weiß nicht, ob meine systemische Interpretation auch verfassungsrechtlich und/ oder strafrechtlich überhaupt eine Relevanz hat.

Diese Webpage weist aus systemischer Sicht autokratisches Verhalten bei der Hundegesetzgebung in Hamburg nach. Deswegen ist diese Seite auch so umfangreich.

Wenn du einfach so durchklickst, erkennst du vielleicht gar nicht, was das alles so zu bedeuten hat. Mir jedenfalls könnte das passieren.

Das Hundegesetz wurde in einer ganz seltsamen und sehr bemerkenswerten Einigkeit der verantwortlichen Menschen aller Parteien geplant und beschlossen.

Das, was eine Demokratie ausmacht, nämlich nicht nur eine wirkungsvolle Regierungsarbeit, eine effiziente Oppositionsarbeit und eine Mitwirkung der gesellschaftlich relevanten Gruppen (Kammern, Verbände, Vereine, Initiativen etc.) ist bei der Planung des Hundegesetzes 2006 einfach ausgefallen.

Von April 2004 bis Dezember 2004 war leinenlos eine Bürgerinitiative gegen den generellen Leinenzwang für Hunde und für einen Sachkundenachweis von "Bürgern mit Hund" vor dem Hundekauf.

In all diesen Monaten intensiver Initiativenarbeit wurde uns und auch den anderen Initiativen wie der Hundelobby e.V. klar, dass alle angewendeten Mittel demokratischer Mitwirkung an der Planung eines Gesetzes, welches tief in die Rechte und das Leben der "Bürger mit Hund" in Hamburg eingreifen sollte, ohne jeden Einfluss auf die verantwortlichen Politiker und Journalisten der Hamburger Tagespresse geblieben war.

Nach diesen schockierenden autokratischen Erlebnissen entschloss ich mich, diesen gesellschaftpolitischen Prozessen auf den Grund zu gehen.

Zu diesem Zeitpunkt war die Hamburger Hundelobby noch kein Verein. Ich war mir aber ziemlich sicher, dass aufgrund der vielen starken Frauen dieser Initiative, die entsprechende Vereinsbildung erfolgen und wirksame Öffentlichkeitsarbeit vorangetrieben wird und alle demokratischen Mittel bis zu hin Klage gegen das Hundegesetz ausschöpfen werden, wenn es denn notwendig werden würde.

Meine Vorstellung war damals folgende:

Wenn ich in meiner Wohnung einen Wasserschaden habe, macht es wenig Sinn, sich einen Eimer und Pfeudel zu nehmen und das Wasser zu beseitigen (der Schaden, das Hundegesetz). Es macht aber durchaus einen Sinn für mich, erst den Hauptwasserhahn abzudrehen und danach den Schaden zu beseitigen.

Deswegen

leinenlos ist seit Januar 2005 ein Vollzeit-Projekt, indem ich in einer Fallstudie "Hundeverordnung 2000 und Hundegesetz 2006" die gesellschaftlichen Prozesse, die rund um diese beiden Regelungen stattfinden, dokumentiere, analysiere, kommentiere und mich auch kräftig einmische. Ich mische mich gezielt und zu bestimmten Prozessfortschritten ein und nicht nach dem Zufallsprinzip.

Warum ich das mache?

Den meisten politisch und gesellschaftlich interessierten Menschen ist inzwischen klar geworden, dass die positive Entwicklung unserer Gesellschaft in Deutschland zuerst zum Stillstand kam und dann in den spürbaren Zerfall vieler Sozialverbände übergegangen ist.

Den Zerfall unserer Sozialverbände ist z.B. bei zunehmender Anzahl von Ehescheidungen, Firmenkonkursen, Auflösungen von Behörden, Wegfall von Arbeitsplätzen in Unternehmen, usw. usw., festzustellen.

Überall in unserer Gesellschaft ist vieles, was uns wertvoll und wichtig war und ist, in der Auflösung begriffen.

Das hat aus systemischer Sicht Ursachen und ist das Ergebnis von Menschen und ihrem Wirken innerhalb der menschlichen Sozialverbände und damit unserer Gesellschaft.

Deswegen mische ich mich ein.

Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass ich Erkenntnisse aus den Verhaltensweisen der Menschen in diesen gesellschaftlichen Prozessen gewinne, die für meine Arbeit wichtig sind und die ich auch beruflich umsetzen kann.

Seit fast 40 Jahren beschäftige ich mich in Theorie und Praxis mit menschlichen Verhaltensweisen in Beziehungen, Vereinen, Bürgerinitiativen, Freizeitgruppen, Arbeitsgemeinschaften, Firmen usw..

Dabei geht es mir immer um Menschen und Menschen in Gruppen und die Bedingungen unter denen ein Sozialverband, einer Subkultur, wie wir Systemiker menschliche Gemeinschaften nennen, sich entwickelt und vielleicht sogar Innovationen hervorbringt und unter welchen Bedingungen eine Entwicklung zu Stillstand kommt und danach sogar zerstört wird.

Ende 2004 war uns klar, dass alle demokratischen Möglichkeiten wie Unterschriftenlisten, Informationsveranstaltungen, Petitionen, Politikergespräche, Pressemitteilungen, Fachinformationen usw. ohne jede Resonanz bei den verantwortlichen Politikern und Journalisten geblieben ist.

Wie weit sich die verantwortlichen Politiker von der Wissenschaft und der gängigen Rechtsprechung entfernt haben und wie sie das Bundestierschutzgesetz mit diesem Landesgesetz aushebeln, kannst du in Band "2. Studie Beißattacke" erfahren.

Wie sich die Politiker bei der Planung der Hundegesetzgebung gegen die Bürger und die gesellschaftlich relevanten Gruppen verschlossen haben und wie sie in seltsamer Einigkeit jede Oppositionsarbeit ausfielen ließen, kannst du in dem Band "3. Operation Beißattacke" nachlesen.

Durch viele Leserbriefe, die mich auf den Hunde-Holocaust aufmerksam gemacht haben, wurde ich motiviert, die Jahre 2000 das Jahr von Volkans Tod durch zwei Hunde) - 2005 zu rekonstruieren. Das Ergebnis kannst du in Band
"1. Hunde-Holocaust" nachlesen.

Im Januar 2006 wurde das Gesetz von der Hamburger Bürgerschaft beschlossen. Alle Ereignisse danach werden unter "Hundegesetz aktuell" dokumentiert.

Jeder Band hat eine Kurzeinführung auf dieser Webpage. Wenn du auf den entsprechenden Menüpunkt klickst, kannst du sie lesen.

Alle Bände sind kostenlos downzuloaden.

Das Hundegesetz 2006 und die vielen unsinnigen Hundeverordnungen, die es auch in anderen Bundesländern gibt, sind Ergebnis des Denkens, Fühlens, Spürens und Handelns
von Menschen, die in der Politik mitwirken. Und dieselben Menschen wirken auch bei allen anderen Gesetzen und Verordnungen mit.

Um den autokratischen Charakter der Menschen parallel zur Hundegesetzgebung deutlicher zu machen, die den guten Namen der Christdemokratischen Partei dazu missbrauchen, um ihre persönliche autokratische Auffassung vom Wahlrecht und von Volksentscheiden für uns Hamburger Wirklichkeit werden zu lassen, habe ich das Kapitel "Demokratieabbau" im Band 4 "Hundegesetz Aktuell" aufgenommen:

Demokratieabbau

Der vorsätzliche Demokratie-Missbrauch von autoritären Autokraten im Allgemeinen war der eigentliche Auslöser für mich, menschliches und unmenschliches Verhalten am Fallbeispiel der Hundegesetzgebung in Hamburg in "Kriege der menschlichen Welten" als allgemein gültige Systemtheorie zu veröffentlichen.

"Band 0. Krieg der menschlichen Welten" ist eine Systemtheorie menschlichen und unmenschlichen Verhaltens und seine Auswirkungen auf Beziehungs-, (gesellschaftlich relevante) Gruppen-, Wirtschafts-, Politik- und Gesellschaftskulturen.

Ich erkläre hierin die Grundlagen menschlichen Verhaltens und damit auch, wie es überhaupt zu so einem Hamburger Hundegesetz 2006 kommen konnte.

Diese Problem mit dem richtigen Umgang menschlichen Verhalten haben übrigens alle Bürgerinitiativen in Deutschland, egal ob sie einzelnd oder in Bürgerinitiativen mitwirken wollen.

Aber auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben das Problem, menschliches Verhalten zu verstehen und auf Basis des richtigen Verständnisses richtige Entscheidungen zu treffen.

Kurzum, jeder Mensch hat das Problem, menschliches Verhalten richtig zu interpretieren und die richtigen Schlüsse daraus für sich ziehen zu können.

Das eigentliche Ziel vom Projekt "leinenlos" war, aus systemtheoretischer Sicht festgestelltes autokratisches und kriminelles Verhalten in Bezug auf die Hundeverordung 2000 und 2006 zu dokumentieren und dem Verfassungsschutz und der Staatsanwaltschaft zu rechtlichen Prüfung zur Verfügung zu stellen.

Das Ziel konnte am 29.09.2006 mit dem Versand entsprechender Briefe und Verweis auf diese Webpage erreicht werden.

Mein persönliches Motiv war, die gewonnen Erkenntnisse auch beruflich weiterverwerten zu können.

Wenn du keine Lust hast, dich tiefer mit diesen Themen zu beschäftigen, haben wir eine Reihe von links unter Menüpunkt "leinenlos Projekt - Pro-Hunde-Bewegung" für dich zusammengestellt, in der du Webpages findest, die wir auf irgendeine Art mögen und nicht so schwer verdaulich sind, wie der Inhalt dieser Studien-Webpage.

Soviel zu deiner Kurzeinführung auf unsere Seite.

Ich hoffe, du hast trotz der Art des Themas ein bisschen Spaß auf unserer Webpage.

Claus
leinenlos

www.leinenlos.org - gegen generellen Leinenzwang copyright © 2004 www.leinenlos.org Dienstag, 13.Mai 2008