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16.10.2007 - Schäferhundverein verliert Übungsgelände

16.10.2007, Pressemitteilung
Stadt HH bricht ihre Zusage

Nun doch kein Ausweichgelände für den Deutscher Schäferhund Club e.V. – Ortsgruppe Stadtpark. Über 80 Mitglieder stehen mit Ihren Tieren bald auf der Strasse und die Stadt Hamburg sieht zu

Der Deutscher Schäferhund Club e.V. – OG Stadtpark muss aufgrund des Bauprojektes an der Saarlandstraße nach über 50 Jahren seinen Übungsplatz verlassen und einem Bauprojekt, in der Hellbrookstraße, Platz machen. Der Pachtvertrag wurde zum 31. März 2007 gekündigt. Die Stadt Hamburg (Bezirksamt Nord) sagte daraufhin ein Ausweichgelände zu. Und scheint die Zusage nun zu brechen.

Die Verhandlungen mit dem Bezirksamt Nord waren aufgrund eines mehrwöchigen Urlaubs des zuständigen Sachbearbeiters ins Stocken geraten. Man hatte einen Ausweichplatz im „Gleisdreieck Feuerbergstraße“ in Aussicht gestellt. Nun erreichte den Deutscher Schäferhund Club e.V. die Absage. Wie das Bezirksamt Nord mitteilte, könne das Gelände nicht zur Verfügung gestellt werden, da die Hamburger Hochbahn, die das Gelände verwaltet und dort ein Unterwerk betreibt, dem nicht mehr zustimmt. Dem DSC e.V. wurden keine offiziellen Einsprüche mitgeteilt.

„Es kann doch nicht angehen, dass ein Verein, der über 50 Jahre einen Pachtvertrag mit der Stadt Hamburg hat, so hingehalten wird und am Ende doch kein neues Grundstück für einen neuen Übungsplatz angeboten bekommt, obwohl ein Ausgleichgelände zugesagt wurde“, beschwert sich Herward Garfs, Vorstand Deutscher Schäferhund Club e.V. – OG Stadtpark. Der Vereinsvorstand fürchtet – aufgrund des voranschreitenden Bauprojektes – den Platz schon bald räumen zu müssen, ohne Alternative.

„Gerade in der heutigen Zeit, in der wir in einer Großstadt so nahe beieinander leben, ist es wichtig, dass unsere treuen Freunde – unsere Hunde und auch die Hundeführer – entsprechend und regelmäßig ausgebildet werden. Erst verabschiedet die Stadt Hamburg eine neue verschärfte Hundeverordnung und dann werden Vereine einfach nicht gefördert, sondern noch in den Abgrund geschickt. Der „Hundeführerschein“ ist ein Signal, das der Senat gesetzt hat. Doch reicht es nicht, nur den Schein zu haben. Regelmäßiges Training von Mensch und Tier ist notwendig. Ansonsten kann es sein, dass in Hamburg bald wieder gefährliche, nicht sozialisierte Hunde rumlaufen“, so der Vorstand des DSC e.V. – OG Stadtpark. Ein Zusammenleben kann nur funktionieren, wenn Hund und Halter regelmäßig miteinander „arbeiten“ und dabei von Ausbildern unterstützt werden. Diese Möglichkeit bietet der „Deutscher Schäferhund Club e.V. – Ortsgruppe Stadtpark“ seinen Mitgliedern drei Mal in der Woche und möchte dies auch zukünftig tun.

„Der Verein hat viele Mitglieder, darunter Jugendliche und auch ältere Menschen, die bei uns mit ihren Hunden trainieren und natürlich sind auch viele soziale Kontakte, während des Bestehens, entstanden“, erklärt der Vorstand des DSC e.V. – Ortsgruppe Stadtpark. „Viele unserer Mitglieder sind nicht mobil und können keinen Platz erreichen, der weit außerhalb liegt oder nicht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist.“ Daher sucht der Vorstand zusammen mit den rund 80 Mitgliedern ein neues Grundstück mit Strom– und Wasseranschluss. Wichtige Voraussetzungen für das Vereinsleben.

Aus diesem Grund bitten wir Sie um Ihre Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung des Deutscher Schäferhund Club e.V. – Ortsgruppe Stadtpark

Anja Prösch
Tel.: 0163 – 81 93 682
presse@hundeschulehamburg.de
presse@dsc-stadtpark.de
www.hundeschulehamburg.de

16.11.2007