Gesinnungsprofil
Wer ist Poggendorf? Was denkt dieser Mann. Was meint er? Wie handelt er? Hier einige wenige Pressezitate:
22.09.05, BILD
- Poggendorf ist seit zehn Jahren Geschäftsführer des 164 Jahre alten Vereins (HTV), dazu Vorstandsbeisitzer, Landeschef des Deutschen Tierschutzbundes und 1. Vorsitzender des Tierschutzbeirates der Freien und Hansestadt Hamburg.
- Poggendorfs Drähte ins Rathaus sind gut. Einige Politiker nennt er seine Freunde. Seit September 2003 zahlt die Stadt jährlich 1,1 Millionen Euro an das Tierheim in der Süderstraße. Poggendorf handelte den 3-Jahres-Vertrag mit der Gesundheitsbehörde aus. Die Jahre zuvor war er jeweils mit einem Viertel der Summe ausgekommen.
- "Wer nicht kuscht, der fliegt", erzählt eine ehemalige Mitarbeiterin. Treue und Gehorsam hingegen werden belohnt.
- Handwerker, die Aufträge im Tierheim ausführen, müssen vorher Vereinsmitglieder werden. Sie bekommen auch Aufträge in der Wohnanlage, in der Poggendorf eine Eigentumswohnung besitzt.
- Die Verwaltung des gepflegten Gebäudes besorgt die Immobilienbetreuungs-GmbH, bei der früher der 1.Vorsitzende des HTV und Poggendorf-Freund Friedrich Nahrstedt (66) arbeitete.
- Der 1. Rechnungsprüfer des Tierheims wohnt im Nebenhaus, der Steuerberater hat sein Büro auf der anderen Straßenseite.
20.11.00, Mopo
- Auch der CDU-Abgeordnete Michael Fuchs lobte den "lieben Wolfgang Poggendorf". Was einige Mitglieder erzürnte: "Wir sind hier doch nicht auf einer Parteiversammlung.
06.11.99, Welt
- Poggendorf, der Mann, der meint, die totale Demokratie funktioniere nicht.
06.11.99, Welt
- Die Vereinsbeiträge spielten kaum eine Rolle, sagt Poggendorf, der am liebsten den Mitgliedern (8000 hat der Verein derzeit) ein Scheckbuch in die Hand drücken möchte, "wenn sie glauben, den Mund aufreißen zu können, nur weil sie 50 Mark bezahlen".
- Im Tierschutz beherrsche Fanatismus das Feld, poltert er. Das seien doch vordergründig Frauen, die vor 20 Jahren ihren Mann weggeschickt hätten, sich jetzt nur noch um Katzen kümmerten.
22.03.06, Abendblatt
- "Bei der Bundestagswahl kann auch keiner mit Ja oder Nein stimmen. Es gibt eben nur mich als Kandidaten, weil kein anderes Mitglied für dieses Amt zur Verfügung steht."
22.09.05, Mopo
- Poggendorf: "Von wegen Fundtier! Meistens sind es die eigenen Tiere, die sie kostenlos entsorgen wollen."
Um das zu beweisen und um Geld abschöpfen zu können, werden regelrecht Geheimdienst-Methoden angewandt.
Ein sogenannter Tierschutz-Inspektor fotografiert das "Fundtier", fährt mit dem Foto zu der genannten Adresse des "Finders" und fragt in der Nachbarschaft herum. Ist das Tier dort bekannt, kommt die dicke Rechnung.
23.09.05, Abendblatt
- Tierheimbesucher werfen Poggendorf vor, daß er für Filmaufnahmen Hunde aggressiv gemacht haben soll, indem er so lange mit Eisenstangen gegen die Käfige geschlagen habe, bis die Tiere ins Gitter gebissen hätten.
18.02.00, Mopo
- Obwohl die Beißstatistik etwas anderes aussagt, hatte Poggendorf behauptet, dass sogenannte "Kampfhunde" "kaum einschätzbar sind.
- Selbst wenn sie lieb und vertrauenswürdig erscheinen, kann man nie sicher sein, ob sie nicht bei der kleinsten Veränderung ganz anders reagieren."
- Und er hatte ohne Beweise vorzulegen behauptet, dass unter Kampfhunde-Haltern "Tierquälerei bis zum sexuellen Missbrauch an der Tagesordnung" sei.
18.11.00, Mopo
- Jüngste Vorwürfe gegen Geschäftsführer Poggendorf: Er soll in sein Büro im Tierheim Süderstraße eine bis zu 30 000 Mark teure Klimaanlage einbauen und dreimal innerhalb eines Jahres den Teppich auswechseln lassen haben.
- Ebenfalls steht im Raum: Poggendorf soll dem Hundefreund Martin H. Geld gegeben haben, damit dieser die "Interessengemeinschaft Hunde in Not" ausspioniert. Das soll H. einer weiteren Tierschützerin bestätigt haben, die den Vorgang der Gesundheitsbehörde mitgeteilt hat.
- "Entgegen den Erkenntnissen und Aussagen aller Hunde-Experten", heißt es in dem Antrag, habe Poggendorf die "Theorie verbreitet, Pitbulls seien unberechenbar." Er habe damit den "geistigen Boden für die grausamste Hundeverordnung Deutschlands" gelegt.
Auf sechs Seiten dokumentiert das Mitglied Poggendorfs Schlingerkurs in Sachen Kampfhunde und weist ihm Unwahrheiten nach.
So hatte Poggendorf behauptet, "ein großer Teil der Kampfhunde stelle (...) eine ernste Gefahr für das Leben von Menschen dar."
Mit seinen Anfeindungen gegen sogenannte Kampfhunde hat
Poggendorf, der Freund großer Autos und protzigen Schmucks, mittlerweile auch bundesweite Negativ-Berühmtheit erlangt.
16.09.05, BILD
- Hat Tierheim-Chef Poggendorf Hunde falsch getestet?
Jetzt bekommt der Hamburger Tierschutzverein Feuer von seinem Bundesverband in Bonn. Auch dort wird die Richtigkeit der durchgeführten Wesenstests für "Sugar" bezweifelt.
Auf BILD-Anfrage erklärt die Verbandsbiologin Dr. Heidrun Betz: "Wenn sichergestellte Hunde nicht mit ihrem Halter gemeinsam getestet und "therapiert" werden können, ist dies eine völlig andere, nicht vergleichbare Situation."
14.09.05, Mopo
- Die "beißwütige Bestie" Sugar beschäftigte die Hamburger Justiz über Monate.
Bei den für Kampfhunde nötigen Wesenstests zerfetzte sie Kinderwagen, griff Personal an.
Sie sollte eigentlich eingeschläfert werden, kam aber im Juni auf einen "Gnadenhof" - und entpuppt sich dort als "liebes Streicheltier".
